„Dein inneres Kind braucht dich“ ist eine liebevolle Einladung, dich selbst nicht im Stich zu lassen.

Für andere Menschen sind wir oft schnell da. Wir spüren, was sie brauchen, hören zu und versuchen, ihnen gerecht zu werden. Doch die Zuwendung, die wir anderen schenken, dürfen wir auch uns selbst entgegenbringen.

Halte deshalb immer wieder einen Moment inne und frage dich: Was brauche ich gerade?

Vielleicht fällt dir die Antwort nicht sofort leicht. Wenn du deine Bedürfnisse lange zurückgestellt hast, kann es ungewohnt sein, sie überhaupt wahrzunehmen. Doch du darfst wieder lernen, dir zuzuhören – ohne dich dafür zu rechtfertigen.

Lässt du dich selbst im Stich?

Wenn ein anderer Mensch im Stich gelassen wird, berührt uns das oft. Vielleicht möchten wir sofort helfen und verhindern, dass er leidet. Aber wie gehst du mit dir selbst um, wenn du Unterstützung brauchst?

Wie oft sagst du dir: Ich muss da jetzt durch?

Das kann schon bei etwas Alltäglichem beginnen. Du wirst im Laufe des Tages müde. Vielleicht hast du schlecht geschlafen oder warst nachts mehrmals für dein Kind wach. Deine Müdigkeit ist da. Nimmst du sie ernst? Oder antwortest du dir innerlich: Es geht schon irgendwie?

Manchmal ist eine Pause gerade nicht möglich. Aber vielleicht kannst du kurz innehalten, etwas trinken, einen Termin verschieben oder dir für später bewusst Ruhe einplanen. Selbstfürsorge muss nicht immer groß sein. Sie beginnt damit, dass du wahrnimmst - wie es dir geht - und dich mit diesem Bedürfnis nicht alleine lässt.

Dein Körper spricht mit dir

Dein Verstand hat Pläne. Dein Körper zeigt dir, wie es dir auf dem Weg dorthin geht. Müdigkeit, Anspannung oder Erschöpfung können Hinweise sein, genauer hinzuschauen.

Vielleicht kennst du den Ärger darüber, dass dein Körper gerade nicht so funktioniert, wie du es möchtest. Was verändert sich, wenn du ihm stattdessen mit Neugier begegnest? Wenn du dich fragst: Was könnte er mir gerade sagen wollen?

Du musst nicht jedes Signal sofort richtig verstehen. Aber du darfst es ernst nehmen.

Auch ein Nein kann Ausdruck dieser Fürsorge sein. Es braucht manchmal Mut, eine Grenze zu setzen und auszuhalten, dass andere sie nicht sofort verstehen. Du darfst dennoch für dich einstehen.

Wenn alte Gefühle wieder auftauchen

Manchmal ist es nicht nur die aktuelle Situation, die uns belastet. Ein Wort, ein Blick oder ein bestimmtes Verhalten kann ein vertrautes Gefühl von früher wachrufen. Vielleicht fühlst du dich plötzlich übersehen, abgelehnt oder allein – und merkst selbst, dass deine Reaktion stärker ist, als du erwartet hättest.

Solche Momente können mit Erfahrungen aus der Kindheit zusammenhängen. Damals hast du auf deine Weise versucht, mit schwierigen Gefühlen umzugehen. Was dir einmal geholfen hat, kann sich heute wie ein enges Muster anfühlen.

Frau hält Kind im Arm

Dein inneres Kind braucht in solchen Momenten keine Härte. Es braucht jemanden, der innehält, zuhört und fragt:

Was ist gerade in mir berührt worden?

Heute kannst du beginnen, ihm mit der Zuwendung zu begegnen, die ihm damals vielleicht gefehlt hat.

Raum für deine innere Reise

Im Coaching können wir bei einem aktuellen Thema aus deinem Leben beginnen. Wir schauen gemeinsam auf die Situation, auf deine Gefühle und darauf, was du darin über dich erfährst. Du musst dein Anliegen vorher nicht vollständig erklären können.

Ich arbeite dabei unter anderem mit der Methode der „liegenden Acht“ nach Christina und Walter Hommelsheim und Greator. Mit gezielten Fragen begleite ich dich Schritt für Schritt. Das sogenannte „bejahende Fühlen“ lädt dich ein, auch schwierigen Gefühlen behutsam Raum zu geben, statt sie sofort wegzudrücken.

Du bestimmst dein Tempo. Wir achten darauf, was sich für dich stimmig anfühlt, und müssen zu Beginn nicht wissen, wohin deine innere Reise führt. Ich, als deine Reisebegleiterin, werde dabei sehr achtsam und behutsam genau hinsehen, was deine Körpersprache zeigt und mit welchen Worten du deine Gefühle beschreibst. Mit der gelernten Methode und meinen gezielten Fragen führe ich dich sicher durch das Coaching. Ich halte dir den Raum und achte auf deine Grenzen.

Für mich ist diese Begleitung eine Herzensangelegenheit - fühle dich herzlich willkommen.
Christine